NEON #11/2014

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Liebe Leserinnen und Leser,

für unsere Titelgeschichte »Wir wollen mehr Geld!«  besuchte NEON-Autor Jakob Schrenk Menschen auf den unterschiedlichen Stufen der Gehaltstreppe. Dafür, wie ungerne die meisten über ihr Einkommen sprechen, denken wir alle ziemlich viel über Geld nach, findet Schrenk.

Er schreibt: »Der Gehaltsbrief rührt an unsere innersten ­Gefühle und stellt wichtige Fragen: Was bin ich eigentlich wert? Bekomme ich, was ich verdiene?« Schrenk selbst nimmt sich vor, in Zukunft offener über Geld zu sprechen: »Wir denken, dass das peinlich ist. Ist aber Quatsch.«

Kein Geld brauchten die Foto­grafen Claudius Schulze und Tamina-­Florentine Zuch sowie unser Redakteur Lars Gaede, um die Rocky Mountains zu überqueren: Sie schlichen sich auf Güterzüge und fuhren 2000 Kilometer schwarz.

Die schmerzhafteste Geschichte dieser Ausgabe erlebte der Autor ­Felix Hutt – er ließ sich Eigenhaar transplantieren. ­Fotograf Daniel Delang schickte uns 384 Bilder, davon allein 212 von der Operation. Das Fotografieren half ihm, die siebenstündige Prozedur als Zeuge durchzustehen.

Eine angenehmere Zeit verbrachte NEON-Redakteurin Fiona Weber-Steinhaus mit Denzel Washington. Kurze Irritation nur zu Beginn: Washington war erstaunt über die Turnschuhe der Autorin. »Trägt man das jetzt so?«, fragte er ­kritisch. Sie hatte in der Eile die Schnürsenkel nicht festgezogen. Klingt wie der Beginn eines Pärchenstreits. Und passt damit zu Meredith Haafs Essay übers Unfreundlichsein in Beziehungen. Paul Paetzel illus­trierte die Geschichte mit einem Paar, das sich im Ego-Shooter-Stil bekriegt.

Mehr Zuwendung bekam NEON-­Autorin Lena Steeg auf dem Fantreffen mit dem Youtuber Sami Slimani in Köln. Slimani vermarktet seinen kompletten ­Alltag ­online. Seit ihrer ­Recherche ist Steeg Besitzerin eines T-Shirts mit dem ­Aufdruck »#Saminator«.

Liebe Grüße,
Eure NEON-Redaktion

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  • Emrah sagt:

    Baaah. Seit langem mal wieder ne Neon gekauft und was sehe ich. Neon ist nun der selbe shit wie Viva. #Saminator – das will kein MENSCH lesen. Und jeder der über sowas erfahren möchte kann es woanders tun. Sorry Neon-Redaktion, das war jetzt wohl für die nächste Zeit meine letzte Neon.